Grüntee-Seite
     
 
Grüner Tee wird aus der gleichen Pflanze hergestellt wie Schwarzer-Tee, Weißer-Tee und Oolong-Tee
Der Unterschied von Grünem-Tee zum Schwarzem-Tee ist, daß bei Grüntee eine Fermentation verhindert wird und bei Schwarztee wird diese Fermentation zur Geschmacksentwicklung gefördert.
Die Herstellung von Grüntee
 

Für die Herstellung von Grüntee, gibt es unterschiedliche Verfahren, durch die eine Fermentation der Teeblätter gestoppt wird.

 

Zur Herstellung von Sencha Tee werden die Teeblätter sofort nach dem Pflücken kurz, ca. 30 Sekunden, gedämpft und durch ein Gebläse gleich wieder abgekühlt.

 
In China, z.B. bei der Herstellung von Lung Ching, werden die frisch gepflückten Teeblätter, unter ständiger Bewegung in Eisen-Pfannen kurz erhitzt und zum Abkühlen auf ein Bambus-Tablett ausgebreitet.
 

Durch das kurze Erhitzen werden die Poren der Teeblätter geschlossen damit die im Teeblatt enthaltenen Enzyme nicht die Fermentation bewirken.

Nach dem Abkühlen werden die Blätter zum Teil unterschiedlich stark gerollt oder gepresst und im Heißluftofen Endgetrocknet, bis im Teeblatt nur noch ca. 3% Wasser enthalten ist

Durch diese schonende Bearbeitung bleibt der natürliche Inhalt und Geschmack der Teeblätter weitgehend erhalten
Einige Grüntee-Sorten werden nur, oder teilweise an der Luft oder an der Sonne, auf großen Bambustabletts angetrocknet, dann erst in Pfannen oder Trommelofen kurz erhitzt. Dabei gibt es eine leichte Fermentation, und es kann sich eine besondere Geschmacksnote entwickeln, wie z.B. bei Weißem Tee oder dem Pouchong-Tee
 

Grüner Tee ist seit über 4000 Jahren bekannt und wurde in China und Japan schon früh als ein sehr vitalisierendes und ein gesundheitsförderndes, Getränk geschätzt, das zugleich ein köstlicher Genuss bieten kann.

 

Die Grüntee Vielfalt

 

Besonders in China hat sich durch die tausendjährige Erfahrung mit der Verarbeitung und der Züchtung verschiedener Teepflanzen eine reichhaltige Vielfalt an Grüntee-Sorten mit unterschiedlichstem Charakter und Geschmacksnuancen entwickelt.

Erlesene Grüntee-Qualitäten werden im Frühjahr sorgfältig von Hand gepflückt und in aufwendiger Handarbeit weiterverarbeitet. Der Geschmack ist zart und doch intensiv, der bei einigen Sorten z.T. an heiße Maronen, Pfirsiche, Moos oder Blumen erinnert.

 
   
Der Tee-Charakter
 

Der Charakter einer Teesorte wird auch durch verschiedenartigen Teepflanzen-Typen und Kulturen geprägt. Der Geschmack von hochwertigem Grünem Tee, spiegelt auch die Lage der Teepflanze wieder.

Wenn z.B. die Teebüsche in nebelverhangenen Hochlagen stehen, wie für den edlen Wolkennadeltee- Huang Hua Yun Jian entwickelt sich eine feinwürzige, moosige Geschmacksnote.

Die feinste Qualität des Formosa-Grüntee Pi Lo Chun wird während der Pfirsichblüte geerntet und hat ein zartes, blumig-fruchtiges Flavour. Von diesen Grüntee-Spezialitäten gibt es oft nur kleinste Mengen.Einfache

Grüntees werden auch mit Maschinen geerntet und in großen Anlagen weiterverarbeitet. Dafür werden die größeren Blätter, aus der ergiebigeren Sommerernte verwendet, mit höherem Gerbstoff-Anteil.

 

 

 
   
Inhaltsstoffe

 

Teeblätter enthalten Vitamin C und die Vitamine A, D, B1, B2, B12, und die Minerale- Kalzium, Phosphorsäure, Eisen, Natrium, Kalium, Magnesium, Kupfer, Karotin, Mangan und Fluor.

Das Wirkungsvollste im Tee ist das Coffein und die Gruppe der Polyphenole wie z.B. die Gerbstoffe. Der Coffein und Gerbstoff-Gehalt schwankt je nach der Erntezeit, Blattauswahl, Herstellungs-Art und der Verarbeitung-Sorgfalt.

Der Gruppe von Polyphenole wird die eigentliche gesundheiliche Wirkung der Teepflanze zugesprochen.

Das Coffein (auch Tein genannt) ist im Grünen Tee an die Gerbstoffe und an Aminosäuren gebunden und wird dadurch vom Körper langsamer aufgenommen.

Grüner Tee ist auch ein stark alkalisches Getränk, das den Körper vor einer Übersäuerung schützen kann.

Grüner Tee kann den Blutzuckerspiegel leicht senken, daher ist es oft bekömmlicher, zum Teetrinken auch etwas zu essen. z.B. Gebäck.

Quelle: Japan Tea-Exporters Association
Weißer Tee
 

Die Herstellung von Weißem Tee ist nur an wenigen Tagen im Jahr möglich und erfordert eine sorgfältige Hand-Auslese, besonders der ungeöffneten Knospen mit feinem, silbrig-weißem Blattflaum. Bei einigen Sorten ( z.B. Pai Mu Tan ) werden zu den Knospen noch die zwei jüngsten, zarten Blättchen gepflückt. Die Blätter werden nicht gedämpft oder gerollt, sondern welken bis zu 60 Stunden sanft an der Luft und werden nur zur Endtrockung kurz erhitzt.

Für echten Weißen Tee aus China werden nur bestimmte "weiße" Teepflanzen verwendet, deren lange Knospen silbrig-weiße Flaumhaare haben: Fuding Da Bai Cha ( Große-Weiße-Teepflanze ) Fuding Da Hao Cha ( Viele Weiße Haare Teepflanze ) Zhenghe Da Bai Cha ( Große-Weiße-Teepflanze aus Zhenghe ) und Minbai Sui Xian ( Weiße Narzisse ). Diese Pflanzen bieten das beste Ausgangsmaterial für Weißen Tee.

Für einen Silbernadel-Tee (Yin Zhen) werden nur die ersten, noch ungeöffneten Blattknopsen an wenigen Frühlingstagen im Morgennebel geerntet. Die Blattknospen werden auf beschatteten Bambussieben ausgebreitet und an der Luft weitestgehend getrocknet. Danach werden die Knospen durch kurzes, vorsichtiges Erhitzen endgetrocknet. Ein Teemeister braucht langjährige Erfahrung um einen guten Weißen Tee herzustellen.

Wenn zu den Knospen noch die zwei jüngsten Blätter gepflückt werden, wird dieser Weiße Tee: Bai Mu Dan ( Weiße Pfingsrose ) oder auch als Pai Mu Tan genannt.

Es wird auch Tee mit vielen Silvertips angeboten, dessen Blätter und Knospen auch von der Weißen-Teepflanzen stammen. Die Blätter welken einige Stunden, wie bei Weißem Tee, schonend an der Luft, werden aber früher durch Erhitzen getrocknet. Diese Teeart kann auch als ''Weißer Grüntee'' bezeichnet werden.

In China war Weißer Tee lange Zeit nur dem Kaiser vorbehalten und wurde nicht nur für sein feines Aroma geschätzt sondern galt auch als ein lebensverlängerndes Elixier, das dem Körper hilft, giftige Stoffen auszuscheiden. Weißer-Tee ist in China auch für seine kühlende Eigenschaften bekannt und wird in der heißen Sommerzeit bevorzugt getrunken.

 

Die Silvertips''Yin Zhen'' offen, in einer Glastasse oder einer Glaskanne zubereiten und den Tanz der Knospen beobachten.

Jasmin-Tee
 
Für die Jasmintee Herstellung wird Grüner Tee in mehreren Durchgängen mit den frisch geernteten Jasminblüten in Schichten gemischt oder auf Gitterroste aufgestapelt, um den Duft der Blüten für ca. drei Tage einwirken zu lassen. Die Jasminblüten werden vor dem Verwelken wieder von dem Tee getrennt oder aussortiert damit der zarte Jasminduft frisch und fein bleibt.
 
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird dem grünen Jasmintee ein ausgleichender Einfluß auf Yin und Yang zugesprochen und die Förderung von dem Qi-Lebensenergie-Kreislauf.  
 
 
 |  HOME |  IMPRESSUM |  AGB |  KONTAKT | SHOP |
Preisangaben inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer und zzgl. Versandkosten
 |  Teeversand |  bestellen |  © 1999-2011 Mansshardt Teehandel